Die Herren des Drachen

Hallöchen Leute. Heute mal wieder ein kleines bisschen geplaudere aus dem Nähkästchen eines schon mehr oder weniger langen Avalon-Spielers in Kombination mit einem Dungeon-Review.

Der Dungeon
Wie ihr vielleicht schon erraten habt geht es hierbei um die Drachen-Höhle auf Tolsgal, welche wir uns nun endlich auch mal zu probieren nicht nehmen lassen haben. Da Nie sich freundlicherweise anbot, als Support und Aura-Caster mitzukommen haben wir unsere übliche Offensiv-Gruppe zusammengestellt und mit Dwalin, Simogen, Nie und mir als Magician die Höhle unsicher gemacht.

Der Ablauf
Der Dungeon besteht aus 3 großen und einem kleinen Teil. Die drei großen Teile sind eine Klamm, ein Gletscher und ein Grad. Wie man sich vielleicht denken kann, wechseln sich hier die Elementarschaden-Gegner ab. In der Klamm warten hierbei Erdelementar-Monster, auf dem Gletscher Wasserelementar-Monster und auf dem Grad Luftelementar-Monster. Im letzten Teil, einer durchaus hübschen Höhle, wartet schließlich eine feurige Überraschung, die durchaus an John Ronald Reuel Tolkiens „Der Hobbit“ erinnert.

Der Aufwand
Tatsächlich ist der Dungeon nicht übermäßig schwer, dafür aber zeitaufwändig. Nun gut, wenn man die typischen Ashar-Ruinen-Wochenenden gewöhnt ist, an welchen man Freitag Abend los ging um Sonntag Abend wieder draußen zu sein, wird einem dieser Dungeon wie ein Witz vorkommen. Trotzdem hat er zwischen 2 und 3 Stunden in Beschlag genommen. Dazu muss man aber sagen, dass wir uns das Forschen nicht haben nehmen lassen und an einigen Ecken auch unnötig lange Pausen eingelegt haben, von der nicht vorhandenen Optimierung ganz zu schweigen. Ich möchte also behaupten, dass man diesen Dungeon mit der richtigen Ausrüstung durchaus in unter 2 Stunden rocken kann. Was war also Phase?

Auf jedem mit Monstern besetzten Feld stand mindestens eines, maximal drei Monster. Keine davon halten fest, man kann sich immer wieder zurückziehen. Das klingt nicht schwer, ist es im Prinzip auch nicht, dafür sind die Abschnitte, bis auf die Höhle, ziemlich lang. D.h. grob geschätzt würde ich mit 20+ Feldern pro Abschnitt rechnen. Der Aufwand lohnt sich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen erstmal, als kleiner Nebengeschmack, die EP, die nicht unbedingt schlecht sind. Hey, wir haben in dieser Zeit knapp 150 k EP gemacht. Für Leute, die ihre 150 k pro Stunde gewöhnt sind recht wenig, aber für Gelegenheitsspieler, die sich nur so nebenbei leveln gar nicht mal zu verachten (Nie hat dabei sogar einen neuen Rang erreicht ;)). Und natürlich, die Hauptbelohnung, das heilige Schwert.

Das heilige Schwert? – Vergangenheit und Zukunft
Das heilige Schwert. Tjaja, hier fängt also der Teil an, wo ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern möchte. Ich könnte jetzt anfangen mit „wisst ihr noch, die guten alten Zeiten…“, tatsächlich gab es das heilige Schwert nämlich schon sehr, sehr lange, allerdings in einem durchaus verbuggten Zustand. Der Drachendungeon war, bevor er als richtiger Dungeon angebunden wurde, tatsächlich erreichbar. Damals war von dem Dungeon nur die Höhle erreichbar, das dafür aber einfach durch Rumgeklettere im Gebirge. Und was war darin? Ein Drache, Rozalor, schlafend auf seinem Goldschatz liegend. Tatsächlich hat sich der Gute zu damals nicht verändert. Der einzige Unterschied: Er trägt das Schwert nicht mehr bei sich. Und das Schwert ist endlich richtig angebunden. Was meine ich damit? Nun, das Schwert war damals ein unsichtbares Item, d.h. man konnte es nur nehmen, wenn man wusste, das es da ist. Wenn ich mich recht innere war es außerdem eine Handkampfwaffe, d.h. es war immer nutzbar und hatte keinen spezifischen Waffentyp und war somit immer führbar. Seine zusätzlichen Eigenschaften hatte es damals schon, mit der Ausnahme, dass es automatisch despawned ist, wenn man es beim logout in der Hand hielt. Tja, schönes Geschenk :). So oder so, dass ganze hat sich zum aktuellen Stand verändert: Das heilige Schwert ist nun ein Langschwert und despawned nicht mehr, nein, es bindet sich sogar. Und über seine besonderen Eigenschaften möchte ich hier kein Wort verlieren, ihr sollt ja auch noch euren Spaß haben.

Sonstige Komplikationen?
Natürlich möchte ich euch hier nicht das Forschen vermiesen, denn der Dungeon ist wirklich recht interessant gestaltet. Was ich euch allerdings raten möchte ist, euch mit Werkzeugen auszustatten. Etwas spektakuläres muss es nicht sein, dass, was man braucht, sollte man bei nahezu allen Ashar-Ruinen-Besuchen mit haben ;). Zusätzlich ein paar Hilfsmittel, ohne denen vermutlich nur Elfen auskommen und, soviel kann ich euch sagen, diese Hilfsmittel sind sogar für Elfen nötig, wenn es um diesen Dungeon geht. Noch ein Tipp: Delfen verwenden sie gerne multi-funktional. Unter anderem sind diese Teile auch in ihren Schlafzimmern häufig im Einsatz.

Das wars auch schon. Viel mehr gibts zu dem guten Dungeon auch gar nicht mehr zu sagen, er ist ja auch nicht weiter spektakulär. Aber schön ist es dennoch, dass er endlich wieder angebunden ist. Und das heilige Schwert ist den Besuch wert, sie ist immerhin eine der wenigen Waffen in Avalon, die von sich aus Lebensschaden verteilen.

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